allgemeine Fragen

Gemäß § 37 Psychologengesetz sind Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen, sowie ihre Hilfspersonen einschließlich Fachauszubildende, zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

Auch eine Supervisorin die der Berufsangehörige zur eigenen Unterstützung heranzieht, ist als Hilfsperson zu betrachten, und hat daher Verschwiegenheit zu bewahren.

Die Verschwiegenheitspflicht darf grundsätzlich nur dann gebrochen werden, wenn es unbedingt notwendig ist, um eine akute Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit von einer bestimmten Person abzuwenden (z.B. eine gegenwärtige oder unmittelbare Gefahr, die den Eintritt des Schadens als sicher oder höchst wahrscheinlich erscheinen lässt).

Falls Sie vereinbarte Termine nicht einhalten können, bitte ich Sie diese so zeitig wie möglich abzusagen - spätestens jedoch 24 Stunden vorher. Andernfalls wird Ihnen der entfallene Termin in Rechnung gestellt.

Selbstverständlich gilt dies nicht für das unvorhergesehene Eintreten eines Krankheitsfalles.

klinisch-psychologische Diagnostik

Ich rechne pro Einheit (á 60 min) ab. Für das Erstellen des Befundes werden zusätzlich zwei Einheiten in Rechnung gestellt.

Diagnostikeinheit (á 60 min): 60 Euro

Eine Abrechnung mit der Krankenkasse ist leider nicht möglich!

Der erste Termin des Diagnostikprozesses besteht in erster Linie aus einem ausführlichen Gespräch. Hierbei erfrage ich die Gründe für Ihr Kommen, Ihre Erwartungen an die Diagnostik, die aktuelle Problemlage, sowie Ihre biographische Entwicklung. Natürlich erfahren Sie zu diesem Anlass auch, welche Schritte als nächstes geplant sind. Der erste Termin dauert im Normalfall etwa 2 Stunden.

Um den Ablauf der Diagnostik nach Möglichkeit ökonomisch zu gestalten und die Kosten für Sie möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, relevante Vorbefunde (z.B. von PsychiaterInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen) bereits in Kopie zum Erstgespräch mitzubringen.

Auch ausgedruckte Lebensläufe können dabei helfen, einen schnellen Überblick, über Ihren bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang, zu gewinnen.

Legasthenietherapie

  • Erstgespräch á 50 min: 30 Euro
  • Fördereinheiten á 50 min: 30 Euro
  • Elterngespräche a´50 min: 30 Euro
Ziel des Erstgespräches ist es, die Gründe für Ihr Kommen und Ihre Erwartungen an mich abzuklären. Natürlich möchte ich auch mehr über Ihr Kind erfahren. So interessiert mich die aktuelle Problemlage, sowie die bisherige Entwicklung Ihres Kindes. Vermutlich haben Sie auch Fragen an mich, etwa zu meiner bevorzugten Arbeitsweise.
Großartig wäre es, wenn Sie mir Schreibproben ihres Kindes mitbringen könnten. Etwa Auszüge aus alten und neuen Schulheften. Besonders freue ich mich über frei geschriebene Texte Ihres Kindes, da sich diese für eine Fehleranalyse besonders gut eignen. Falls die Hefte derzeit benötigt werden und es nicht möglich ist, mir die Unterlagen bis zum nächsten Termin zu überlassen, bitte ich Sie die aussagekräftigsten Unterlagen in Kopie mitzubringen.

Ja, das ist möglich.

In der ICD-10 ist die Lese-Rechtschreibstörung als Beeinträchtigung beim Erwerb der Schriftsprache definiert, was bedeutet, dass der Leistungsstand im Lesen und/oder Rechtschreiben eindeutig unter dem Niveau liegt, das aufgrund des Alters bzw. der Begabung des Kindes, sowie der Qualität und des Ausmaßes der Beschulung eigentlich zu erwarten wäre.

Wichtige Eckpunkte der klinisch-psychologischen Diagnostik sind hierbei:

  • die Befragung der Eltern zur Lebensgeschichte des Kindes, zur Lese-Rechtschreibentwicklung, sowie zu schulischen Erfahrungen, etc.
  • eine psychometrische Beurteilung mittels der Durchführung eines gängigen Intelligenztests sowie standardisierter Lese- und Rechtschreibtests

Für eine entsprechende Diagnostik rechnen Sie bitte mit 5 Diagnostikeinheiten. Wobei die erste Einheit ohne Ihr Kind stattfindet und Platz für eine ausgiebige Exploration und Anamnese bietet. Danach folgen etwa 3 Einheiten mit Ihrem Kind, in denen die entsprechenden Tests vorgegeben werden. Zuletzt wird ein Abschlussgespräch vereinbart, in dem ich Ihnen die Ergebnisse des Diagnostikprozesses mitteile und eventuell Empfehlungen zum weiteren Vorgehen ausspreche.

Förderung nach dem TEACCH Ansatz

Derzeit habe ich leider keine Ressourcen für die Vergabe weiterer Plätze.

Beim Erstgespräch stelle ich Ihnen gerne den TEACCH-Ansatz vor, weiters gilt es die Gründe für Ihr Kommen und Ihre Erwartungen an mich abzuklären. Selbstverständlich ist es für mich sehr wichtig mehr über Sie und Ihr Kind zu erfahren, so interessiere ich mich etwa für Ihre aktuelle Situation, bisherige Therapien, den Tagesablauf, sowie die Vorlieben und Stärken Ihres Kindes. Natürlich möchte ich auch wissen, welche Themen Sie im Rahmen der Förderung derzeit als besonders wichtig einschätzen und wo Sie folglich Ihre Prioritäten setzen möchten.

In Folge werde ich Sie über den weiteren Verlauf (Beobachtungsphase, eventueller Hausbesuch, Festlegung gemeinsamer Ziele, Vereinbarung der Zusammenarbeit) aufklären.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Kopien aller relevanten Vorbefunde mit.